Henrike
Voigtländer
Henrike Voigtländer, geb. 1987, Historikerin, ist Leiterin des Lernorts Keibelstraße (Berlin-Mitte). Sie hat mit einer Arbeit zu Geschlechterverhältnissen in der DDR-Industrie am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung Dresden (HAIT) promoviert (erschienen 2023). Arbeitsschwerpunkte: Geschlechter- und Sexualitätsgeschichte, DDR-Betriebsgeschichte, Geschichte der extremen Rechten in der DDR.
Publikationen
Weibliche Neonazis in der DDR. Zur Rolle von Geschlecht in Verfolgungslogiken des MfS, in: Lernen aus der Geschichte, 23.12.2020, http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/14968 (letzter Zugriff: 22.7.2025).
Mit Kerstin Brückweh, Clemens Villinger und Kathrin Zöller, Die Alltäglichkeit von Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus in der langen Geschichte der „Wende“. Eine Erweiterung des Schriftgesprächs, in: Kerstin Brückweh/Clemens Villinger/Kathrin Zöller (Hg.), Die lange Geschichte der „Wende“. Geschichtswissenschaft im Dialog, Berlin: Ch. Links, 2020, S. 227–250.
„Rowdy“, „Fußball-Skin“, „Faschist“. Frauen in der Neonaziszene der DDR und die Akten der Staatssicherheit, in: Zeitgeschichte-online, 23.10.2019, https://zeitgeschichte-online.de/themen/rowdy-fussball-skin-faschist (letzter Zugriff: 3.6.2022).