Gewalt zählt zu den wichtigsten Aktionsformen der Radikalen Rechten. Sie reicht von Gewaltaufrufen und Wehrsport über rassistische Gelegenheitstaten und Pogrome bis zu terroristischen Anschlägen.
Ideologie wird über viele Medien verbreitet, wie Zeitschriften, Bücher, Tonträger und Flugblätter. Rassismus, Antisemitismus, Rechtfertigung der NS-Herrschaft und Leugnung ihrer Verbrechen sind zentral.
Rechtsradikale Parteien waren nur begrenzt erfolgreich. Daneben entstanden Kultur-, Jugend- und Soldatenverbände, Neonazi-Kameradschaften, Wehrsportgruppen und informelle Netzwerke.
Die Radikale Rechte bekämpft die demokratische Ordnung, ist aber gezwungen, in ihrem Rahmen zu agieren, um Verbote zu umgehen. Auch gesellschaftlicher Wandel – etwa der Geschlechterrollen – fordert sie heraus.
Subkulturelle Formen der Gemeinschaftsbildung spielen eine wichtige Rolle für die Radikale Rechte. Sie existieren neben den Parteien und Organisationen – als deren Vorfeld, aber auch als Konkurrenz.