Henning Eichberg verfasste ca. 1968-1970 sechs sogenannte Revoltesongs. Diese Lieder sollten nicht nur das „nationalrevolutionäre Kernthema“, neuer Nationalismus als Gegenreaktion auf die beiden Supermächte, darstellen, sondern spornten in einem heterogenen rechten Milieu zur Gewalt an.
Die Neonazi-Militanten Odfried Hepp und Walther Kexel plädieren 1982 für eine Neuausrichtung rechtsextremer Politik: Der „Hitlerkult“ sei zu überwinden und ein „antiimperialistischer Befreiungskampf“ zusammen mit anderen Kräften einzuleiten.
Ab Ende der 1970er-Jahre setzten Rechte Schülerzeitungen in großem Stil als propagandistisches Mittel ein. Anhand der frühen NPD-Jugend-Zeitung Der Pfeil lassen sich neue Rekrutierungstechniken sowie das Verhältnis rechter Jugendlicher zu Medientrends und Popkultur aufzeigen.