Ab Ende der 1970er-Jahre setzten Rechte Schülerzeitungen in großem Stil als propagandistisches Mittel ein. Anhand der frühen NPD-Jugend-Zeitung Der Pfeil lassen sich neue Rekrutierungstechniken sowie das Verhältnis rechter Jugendlicher zu Medientrends und Popkultur aufzeigen.
Mitte der 1950er-Jahre schließen sich verschiedene rechtsextreme und völkische Jugendgruppen aus Deutschland und Österreich zum Kameradschaftsring Nationaler Jugendverbände (KNJ) zusammen, um gemeinsam eine größere Wirkung zu entfalten.
Mehr als 30 Jahre lang veranstaltete die Wiking-Jugend die „Tage volkstreuer Jugend“. Die jährlichen Pfingsttreffen dienten der paramilitärischen und völkisch-nationalistischen Erziehung von mutmaßlich mehreren Tausend Kindern und Jugendlichen.