Die Sozialistische Reichspartei gilt als früher Versuch, den Nationalsozialismus in der Bundesrepublik parteipolitisch wiederzubeleben. Ihr Programm zeigt das Bemühen, unter veränderten Rahmenbedingungen an Kernelemente des NS-Gedankenguts anzuknüpfen.
Ab 1973 publizierte der US-Neonazi Gerhard Lauck den NS Kampfruf. In Nebraska gedruckt, in Deutschland verbreitet, zeigt das Propagandablatt Herausforderungen des grenzüberschreitenden Rechtsextremismus und Tücken des amerikanischen Rechts auf Meinungsfreiheit auf.
In einem Leserbrief fordert die 20-jährige Studentin Thora Ruth 1973 eine zeitgemäße Kommunikationsstrategie für die äußerste Rechte: Das politische Vokabular müsse sich verändern, um völkisches Denken in möglichst vielen Köpfen zu verankern.