Holocaustleugnung – das war der Kern der Aktionen des Kampfbundes deutscher Soldaten. Sein Gründer, der Neonazi Erwin Schönborn, versuchte seit 1975 mit einem provokanten Flugblatt, erinnerungskulturelle Debatten und KZ-Prozesse zu beeinflussen.
Der militante Rechtsradikale Karl-Heinz Hoffmann argumentiert in einem Artikel der Zeitschrift seiner Wehrsportgruppe antisemitisch. Eineinhalb Jahre später ermordet einer seiner engen Vertrauten den im Artikel erwähnten jüdischen Verleger Shlomo Lewin.