Antikommunismus

Angriff auf die NS-Aufarbeitung:
Ein Flugblatt vom neonazistischen Kampfbund deutscher Soldaten

Jahr
1977
Autor*innen
Quelle
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KDS-Flugblatt

Holocaustleugnung – das war der Kern der Aktionen des Kampfbundes deutscher Soldaten. Sein Gründer, der Neonazi Erwin Schönborn, versuchte seit 1975 mit einem provokanten Flugblatt, erinnerungskulturelle Debatten und KZ-Prozesse zu beeinflussen.

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Transnationaler Rechtsterrorismus im Kalten Krieg:
Das Urteil des Obersten Gerichts der DDR gegen Herbert Kühn

Jahr
1964
Autor*innen
Quelle
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Abdruck der Urteilsbegründung (S. 175)

Das Urteil gegen den Bundesbürger Herbert Kühn ist Ausdruck der Instrumentalisierung der DDR-Justiz im Ost-West-Konflikt, wirft aber auch ein Schlaglicht auf die Betätigung deutscher Rechtsextremisten in den 1960er-Jahren in Südtirol, die bis in die DDR reichten.

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Der Beginn des Rechtsterrorismus:
Mordversuch am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin

Jahr
1970
Autor*innen
Quelle
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Bekennerschreiben der Europäischen Befreiungsfront abgedruckt im Berliner Extra-Dienst

Am 7. November 1970 schießt der Berliner Neonazi Ekkehard Weil auf den sowjetischen Wachsoldaten Ivan Shcherbak. Ein Bekennerschreiben markiert die Tat als Auftakt zum organisierten Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik.

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