Vergangenheitsbewältigung

Antisemitismus der Neuen Rechten:
Hans-Dietrich Sanders Die Auflösung aller Dinge

Jahr
1988
Autor*innen
Quelle
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Sander, Auflösung

Während sich als Neue Rechte stilisierende Autoren beim Antisemitismus überwiegend bedeckt hielten, wagte der Publizist Hans-Dietrich Sander 1988 einen der wenigen offenen Vorstöße. Seine Schriften und ihre Rezeption im eigenen Lager sind zentral, um das komplexe Verhältnis der Neuen Rechten zum Jüdischen zu verstehen. 

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Die Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit (HIAG) und die Apologie der Waffen-SS:
Paul Haussers Buchpublikation Soldaten wie andere auch

Jahr
1966
Autor*innen
Quelle
Bild
Cover Hausser, Soldaten

Einer der wichtigsten Apologeten der Waffen-SS in der Bundesrepublik war der vormalige Kommandeur Paul Hausser. Mit seiner paradigmatischen Veröffentlichung beabsichtigte er, die Waffen-SS zu entpolitisieren und von NS-Verbrechen freizusprechen.

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Entsorgung der NS-Geschichte:
Armin Mohlers Vergangenheitsbewältigung

Jahr
1968
Autor*innen
Quelle
Bild
Cover Mohler, Vergangenheitsbewältigung

Endlich Schluss zu machen mit der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus, das zählte schon immer zu den Forderungen der Rechten in der Bundesrepublik. Zentrale Argumente dafür hat seit den 1960er-Jahren Armin Mohler geliefert.

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Angriff auf die NS-Aufarbeitung:
Ein Flugblatt vom neonazistischen Kampfbund deutscher Soldaten

Jahr
1977
Autor*innen
Quelle
Bild
KDS-Flugblatt

Holocaustleugnung – das war der Kern der Aktionen des Kampfbundes deutscher Soldaten. Sein Gründer, der Neonazi Erwin Schönborn, versuchte seit 1975 mit einem provokanten Flugblatt, erinnerungskulturelle Debatten und KZ-Prozesse zu beeinflussen.

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Inszenierung des Unpolitischen:
Ein antisemitischer Artikel in der Zeitschrift Kommando der Wehrsportgruppe Hoffmann

Jahr
1979
Autor*innen
Quelle
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Titelseite Kommando 1 (1979), Nr. 2

Der militante Rechtsradikale Karl-Heinz Hoffmann argumentiert in einem Artikel der Zeitschrift seiner Wehrsportgruppe antisemitisch. Eineinhalb Jahre später ermordet einer seiner engen Vertrauten den im Artikel erwähnten jüdischen Verleger Shlomo Lewin.

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