Kurz nach dem öffentlichen Ausstieg aus der Neonaziszene publiziert der sogenannte „Führer von Berlin“, Ingo Hasselbach, 1993 seine Biografie. Das Buch veranschaulicht gesellschaftliche Deutungsmuster gegenüber organisierten Rechten in den 1990er-Jahren.
Das Urteil gegen den Bundesbürger Herbert Kühn ist Ausdruck der Instrumentalisierung der DDR-Justiz im Ost-West-Konflikt, wirft aber auch ein Schlaglicht auf die Betätigung deutscher Rechtsextremisten in den 1960er-Jahren in Südtirol, die bis in die DDR reichten.