Kampf um das Stadion
Aufruf zur Störung des Fußball-Länderspiels Bundesrepublik Deutschland vs. Türkei
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Richard Gebhardt, Kampf um das Stadion: Aufruf zur Störung des Fußball-Länderspiels Bundesrepublik Deutschland vs. Türkei, in: Die radikale Rechte in Deutschland, 1945–2000. Eine kommentierte Online-Quellensammlung, 28.11.2025, https://radikale-rechte.de/comment/010-gebhardt-fussballfans, https://doi.org/10.14765/zzf.dok-2971.
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Der Aufruf vom Mai 1983 ist ein zentrales frühes Beispiel für die Einflussnahme neonazistischer Gruppen auf Fanszenen des (Profi-)Fußballs. Dessen öffentlichkeitswirksame Bühne wird bis heute gezielt genutzt, um rassistische Propaganda zu verbreiten.
Vor dem Länderspiel: Rassistische Feindmarkierungen
Seit ca. Mai 1983 kursierte über die engeren neonazistischen Zirkel hinaus ein Flugblatt zur Mobilisierung von Neonazis und gewaltaffinen Fußballfans, das u.a. in Jugendheimen oder in Fußballstadien der Bundesliga verteilt wurde. Das Stadion dient hier ob der Popularität des Fußballs als gezielt ausgewählter politischer Resonanzort – derart sollten die damals geführten Debatten u.a. über die „Rückführung“ der sog. „Gastarbeiter“ aus der Türkei von einer gezielt rassistischen Provokation begleitet und im Sinne der extremen Rechten verstärkt werden. Der Aufruf ist wohl der bekannteste unter einer Vielzahl ähnlicher Flugblätter, die im Vorfeld des EM-Qualifikationsspiels der Männermannschaft der BRD gegen die Türkei 1983 im Umlauf waren. Er diente zum einen der Mobilisierung der Neonazis und der gewaltaffinen Subkulturen des Männerfußballs und zielte zum anderen auf die Erlangung der medialen Aufmerksamkeit für die neonazistischen Strategien.
Maßgeblich verbreitet wurde der Aufruf von Reinhard Golibersuch, einem führenden Mitglied („Kameradschaftsführer“) der Nationalen Aktivisten Großberlin (NAG). Diese Kleingruppe war ein Westberliner Ableger der von Michael Kühnen geführten Aktionsfront Nationale Sozialisten/Nationale Aktivsten (ANS/NA), die „zu Beginn der achtziger Jahre eine der größten neofaschistischen Organisationen in der Bundesrepublik“[1] war. Der Aufruf wurde „im Namen aller DEUTSCHEN“ – so der aufgesetzte Tonfall der Verfasser – mit „Die Fans von Hertha BSC Berlin“ unterzeichnet. Es ist zu vermuten, dass damit suggeriert werden sollte, es handele sich um eine unmittelbare Stellungnahme der (Westberliner) Fanszene. Trotz der vermeintlich deutlichen Unterschrift ist das Flugblatt aufgrund der kampagnenartigen Verbreitung der ANS/NA und ihrem Umfeld zuzuordnen.
Der kurze, orthografisch fehlerhafte und in derber Vulgärsprache verfasste Aufruf nimmt eine rassistische Feindmarkierung vor, die ein Schlaglicht auf das damalige gesellschaftliche Stimmungsbild warf: „Am 2[6]. Oktober steht dem Deutschen Volke der Kampf gegen das stinkende Türkenpaak[!] bevor. […] Hinter diesem Spiel steht besonderst[!] der Kampf der Deutschen um Arbeitsplätze im eigenen Land und der Wille,[!] eines Jeden in Deutschland[,] unter deutschen Landsleuten zu leben und nicht mit ansehen zu müssen, wie eine immer größer werdende Ausländerzahl die Zukunft eines starken Deutschlands gefährdet. Wir – zum Teil jugendliche Fußball-Fans – müssen uns erheben und gemeinsam Front machen,[!] gegen die Ausländerschwemme (speziell Türken) in Deutschland. […] Nur Gewalt kann uns noch befreien. Werft die Ausländer raus aus Deutschland.“ Zudem wird zur Geschlossenheit aller – ansonsten verfeindeten – Fangruppen der unterschiedlichen deutschen Vereine aufgerufen: „Egal welcher Verein: Auf nach BERLIN, am 26. Oktober zum KAMPF gegen die KANAKEN“.[2]
Neonazistische Medien-Inszenierungen und ihre Resonanz
In Golibersuchs Begleitschreiben, das einige ausgesuchte Aktivsten neben dem Flugblatt zugeschickt bekamen, wird eine geplante (nicht-öffentliche) Veranstaltung der NAG angekündigt, zu der auch „die führenden Vertreter der Aktionsfront Nationaler Aktivisten (ANS/NA) erwartet“ würden. Der Spiegel berichtete Ende Oktober 1983 von einer Veranstaltung in einer Wohnung in Berlin-Wedding, bei der „sich einen Tag vor dem Fußballländerspiel gegen die Türkei ein internationaler Auflauf von Presse- und Kameraleuten drängte“. In der Wohnung „hallte die Stimme eines Führers. Michael Kühnen, Vormann der ‚Aktionsfront Nationaler Sozialisten‘ (ANS), sprach zur Versammlung – über Lautsprecher“. „Wenngleich“ – so der Spiegel in seinem Bericht – „aus Sicherheitsgründen nicht anwesend (‚Du weißt ja, der Staatsschutz‘), dozierte Kühnen von irgendwoher, angeblich aus einem Versteck in Berlin, von ‚gesunden Elementen‘, ‚Überfremdung‘ und bevorstehenden Aktionen. Nach zwanzig Minuten endete die Show.“[3] Kühnen selbst war zu dem Zeitpunkt entgegen seiner Ankündigung nicht in Westberlin, umfangreiche Polizeiauflagen und Grenzkontrollen entlang der Transitstrecke verhinderten seinerzeit größere Aktionen der Neonazis im Umfeld des Spiels. Der Spiegel bilanzierte: „Im Block 11 des Olympia-Stadions blieb die örtliche Krawallgarde – etwa 1000 Skinheads, ‚Hertha-Frösche‘ und eigenständige Nazi-Adepten – weitgehend unter sich.“[4] Auch nach offizieller Darstellung im Verfassungsschutzbericht 1983 waren die staatlichen Kontrollen wirksam, sodass „sich entgegen der erwarteten 2000 bis 3000 potentiellen Störern[!] nur noch 150 Aktivisten in Berlin zusammenfanden, deren Störversuche in der Öffentlichkeit kaum bemerkt wurden.“[5]
Publikumsblätter wie Spiegel und Stern richteten anlässlich des Länderspiels den Blick auf neonazistische Versuche, auf die Fanszenen des Fußballs Einfluss zu nehmen. Im Stern erschien Anfang September 1983 Gerhard Kromschröders aufsehenerregende Reportage „Blut, Blut muss fließen …“. Kromschröder berichete über extrem rechte Fangruppen wie die Dortmunder Borussenfront, in der Siegfried Borchardt („SS-Siggi“) seinerzeit eine zentrale Rolle spielte.[6] Auch den Aufruf zur Störung des Länderspiels erwähnt der Stern ausdrücklich. Zudem zitiert das Magazin Michael Kühnen mit einer Aussage, die bis heute in Berichten zum Thema Fußball und extreme Rechte auftaucht. In der Reportage wird auf ein Interview verwiesen, in dem Kühnen die Rekrutierung von Skinheads und Fußballfans anvisiert, die – so der führende Neonazi– „uns sehr helfen, aber politisch noch nicht ganz zu uns gehören“.[7] In der Inneren Front, dem von Kühnen redigierten Informationsbrief der ANS/NA, wurden führende Mitglieder im Sommer 1983 ebenfalls aufgefordert, den „Einfluß unserer Bewegung auf Skinheads, Fußballfans usw. auszudehnen“.[8] Diese Aufforderung war aber noch keine Anweisung mit bundesweiter Gültigkeit. Konkret war dieser „Auftrag“ zur Vergrößerung der Zielgruppe auf den „Bereich Nord“ der ANS/NA beschränkt – die dortige Kameradschaft unter der Leitung von „Kamerad Heiko“ trage auch „die Hauptlast im Kampf gegen unsere militanten Gegner in Hamburg (Anarcho-Rocker).“[9]
Angesichts der offenkundigen Präsenz von Neonazis in den Fußballstadien der 1980er-Jahre konnte schon allein mit der Ankündigung eines Störmanövers die erwünscht mediale Aufmerksamkeit für die eigene Propaganda-Show erzielt werden – zu Recht wurde in Teilen der Fansubkultur zumindest ein NS-affines Potenzial vermutet.
Agitation und Gegenwehr – Die politische Bedeutung des Länderspiels 1983
Bisweilen fehlt(e) in der Einordnung der neonazistischen Provokation von 1983 der Hinweis auf die demokratische Gegenwehr, die angesichts von Kühnens Inszenierung organisiert wurde. Das Antifaschistische Infoblatt berichtet im Rückblick von 1000 Antifaschist*innen, die sich zur Abwehr der extrem rechten Mobilisierung versammelt hätten.[10] Politische Linke und Gewerkschaften hatten zudem auch deutsch-türkische Stadionbesuche organisiert.[11] Kathrin Weber-Klüver bewertet in dem Sammelband Fußball und Rassismus die Tatsache, dass das Fußballstadion trotz der großen türkischen Community in Westberlin nur halbvoll gewesen sei, als „deutliches Zeichen der Angst“.[12] Dafür gab es Gründe: Schon 1982 kam es im Umfeld des Pokalendspiels des Deutschen Fußballbunds (DFB) zu neonazistischen Provokationen und Übergriffen – während der Auseinandersetzungen wurde auch die Erste-Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds angegriffen.[13] Übergriffe auf Migrant*innen im Umfeld von Fußballspielen sorgten für Schlagzeilen – auch der Stern berichtete in seiner Reportage über die Borussenfront darüber.[14]
Weber-Klüver ordnet das Spiel – das vor 35.000 gezählten Zuschauer*innen mit 5:1 für die DFB-Auswahl endete – auch in die politischen Verhältnisse des Jahres 1983 ein. Bundesinnenminister Friedrich Zimmermann (CSU) zeichnete damals für eine gegen Migrant*innen gerichtete „Rückführungskampagne“ verantwortlich, der rechtsradikale Berliner Innensenator Heinrich Lummer (CDU) ging schon zuvor mit der Parole „‚Berlin muss deutsch bleiben‘“ an die Öffentlichkeit und erklärte zudem, „‚der Unterschied zwischen Türken und Deutschen fange schon beim Geruch an.‘“[15] Für seinen Bestseller Ganz unten besuchte der Journalist Günter Wallraff in seiner Rolle als Türke Ali das Länderspiel und war selbst rassistischen Angriffen ausgesetzt, die nicht nur von Neonazis ausgingen.[16]
Bezeichnenderweise trugen neonazistische Nebengruppierungen der ANS/NA Namen wie Aktion Ausländerrückführung. Und zusätzlich zum hier dokumentierten Aufruf verbreitete die ANS/NA 1983 ein aggressives Flugblatt, das mit der Losung „‚Ausländer raus[,] bevor der Volkszorn erwacht‘“[17] die Störaktion in Westberlin flankierte.
Für Gerd Dembowski und Jürgen Scheidle, die 2002 im richtungsweisenden Sammelband Tatort Stadion aus dem Flugblatt sowie aus der Inneren Front zitieren, war die neonazistische Aktion vor dem Länderspiel 1983 der „Auftakt ständiger Mobilisierungen eines rechten Mobs zu Spielen der deutschen Nationalmannschaft.“[18] Völlig ohne Protest blieben diese jedoch nicht. Jürgen Stark weist in seinem Beitrag für den Sammelband Fußball und Rassismus darauf hin, dass in einigen Vereinen der Bundesliga schon früh über die Rekrutierungsversuche der Neonazis aufgeklärt wurde. Stark zitiert aus dem Fohlen Echo, der offiziellen Vereinszeitung von Borussia Mönchengladbach, in der die strategischen Überlegungen Kühnens prägnant kritisiert wurden. So ist in der Ausgabe vom 24. März 1984 zu lesen: „‚Mitglieder verschiedener gewalttätiger Neonazigruppierungen wurden und werden vor allem in die jeweils führenden Fanclubs eingeschleust. Von dort aus versuchen sie dann, im Stadion noch mehr Fuß zu fassen. Dabei bedienen sich die Neonazis auch der Skinheads, sind größtenteils mit ihnen identisch.‘“[19] Im Fohlen Echo wurde schon 1984 klar die Isolierung der Neonazis in der Kurve gefordert, zahlreiche Spieler, Vereinsfunktionäre und Fanclubs unterzeichneten den Aufruf. Auch der junge Lothar Matthäus richtete sich mit einem Offenen Brief persönlich gegen die Unterwanderungsversuche der Neonazis und solidarisierte sich mit den „‚türkischen Mitbürgern in der Bundesrepublik‘“ – ein mehr als bemerkenswertes Statement zu einem Zeitpunkt, an dem in anderen Vereinen neonazistische Verbindungen meist ignoriert oder geleugnet wurden.[20]
Fazit
Die von Michael Kühnen geleitete ANS/NA wurde am 24. November 1983 einschließlich ihrer Nebenorganisationen Aktion Ausländerrückführung und Freundeskreis Deutsche Politik vom Bundesinnenmister verboten und am 7. Dezember 1983 aufgelöst. Die Struktur bestand aber trotz Verbot weiter. Deren neonazistische Aktivitäten wurden fast unmittelbar danach in der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) oder der Freiheitlichen Arbeiterpartei (FAP) fortgeführt. Vor diesem Hintergrund bleibt der Aufruf, das Fußball-Länderspiel Deutschland (West) vs. Türkei im Berliner Olympiastadion am 26. Oktober 1983 zu stören, bis heute ein frühes und exemplarisches Beispiel für die Einflussnahmen der extremen Rechten auf den deutschen (Männer-)Fußball und seine Fanszenen.
[1] Jens Mecklenburg, Handbuch deutscher Rechtsextremismus, Berlin: Elefanten Press, 1996, S. 150.
[2] An alle deutschen Fußball-Fans!!!!! [Flugblatt], o.D. [ca. Mai 1983], antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V. (apabiz). Datum im ersten Satz nicht leserlich.
[3] Neonazis: Weg zum Fan, Der Spiegel 44/1983, S. 138.
[4] Ebd., S. 140.
[5] Verfassungsschutzbericht 1983, S. 142.
[6] Gerhard Kromschröder, „Blut, Blut muss fließen…“, Der Stern 36/1983, S. 30–34.
[7] Ebd., S. 32.
[8] Die Innere Front. Informationsbriefe zur Lage der Bewegung, Nr. 5 (1983), S. 11.
[9] Ebd.
[10] Fußballeuropameisterschaft: Neonazis organisieren Fan-Randale, in: Antifaschistisches Infoblatt 4 (1988), S. 7.
[11] Katrin Weber-Klüver, „Neger raus“ gegen „Zeugen Yeboahs“. Fußball und Rassismus in Deutschland, in: Dietmar Beiersdorfer u.a., Fußball und Rassismus, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1994, S. 25–68, hier S. 39.
[12] Weber-Klüver, „Neger raus“, S. 39.
[13] Florian Schubert, Antisemitismus im Fußball. Tradition und Tabubruch, Göttingen: Wallstein, 2019, S. 80.
[14] Nach dem Tod von Siegfried Borchardt berichtete Gerhard Kromschröder im Oktober 2021 auf Facebook über die Reaktionen auf seine Reportage: „Unsere ‚Stern‘-Reportage ‚Blut, Blut muss fließen …‘ war der erste Beleg für das neue Phänomen [von neonazistischen Fußballfans] und erregte Aufsehen. Doch der BVB und Dortmunds Polizei wiegelten ab: Neonazis unter Fußballfans kennen wir nicht, gibt’s nicht, Ende der Durchsage. Statt gegen Borchardt und seine ‚Borussenfront‘ wurde erst einmal gegen Schwarzbach [den Fotografen der Reportage] und mich ermittelt.“ Die Bild am Sonntag unterstellt ihm sogar, er hätte „eine Gruppe Dortmunder Fußballfans als ‚Neo-Nazis‘ diffamiert.“ Quelle: https://www.facebook.com/100008282824265/posts/3072217119731019/?sfnsn=scwspmo (letzter Zugriff: 8.12.2022).
[15] Zit. nach Weber-Klüber, „Neger raus“, S. 40.
[16] Günter Wallraff, Ganz unten, Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1985.
[17] Zit. nach Verfassungsschutzbericht 1983, S. 121.
[18] Gerd Dembowski/Jürgen Scheidle, Einleitung, in: dies. (Hg.), Tatort Stadion. Rassismus, Antisemitismus und Sexismus im Fußball, Köln: PapyRossa, 2002, S. 14–21, hier S. 15.
[19] Fohlen Echo, 24.3.1984, zit. nach Jürgen Stark, Faninitiativen: Aus dem Abseits in die Stadien, in: Beiersdorfer u.a., Fußball und Rassismus, S. 200–220, hier S. 215.
[20] Zit. nach Robert Claus, Hooligans. Eine Welt zwischen Fußball, Gewalt und Politik, Göttingen: Die Werkstatt, 2017, S. 175.
Dietmar Beiersdorfer u.a., Fußball und Rassismus, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1994 [zuerst: Göttingen: Die Werkstatt, 1993].
Robert Claus, Hooligans. Eine Welt zwischen Fußball, Gewalt und Politik, Göttingen: Die Werkstatt, 2017.
Gerd Dembowski/Jürgen Scheidle (Hg.), Tatort Stadion. Rassismus, Antisemitismus und Sexismus im Fußball, Köln: PapyRossa, 2002.
Jens Mecklenburg (Hg.), Handbuch deutscher Rechtsextremismus, Berlin: Elefanten-Press, 1996.
Florian Schubert, Antisemitismus im Fußball. Tradition und Tabubruch, Göttingen: Wallstein, 2019.