Subkultur

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Neonazi als Skinhead mit Aufnäher "Skinheads - Weiss und stolz" bei einer Demonstration am 19 August 2006 (Foto: Marek Peters).
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Neonazi als Skinhead mit Aufnäher "Skinheads - Weiss und stolz" bei einer Demonstration, 19. August 2006 (Foto: Marek Peters).

Subkulturelle Formen der Gemeinschaftsbildung spielen eine wichtige Rolle für die Radikale Rechte. Sie existieren neben den Parteien und Organisationen – als deren Vorfeld, aber auch als Konkurrenz. 

Ein Grundstein des deutschen Rechtsrocks:
Böhse Onkelz – „Türken raus“

Jahr
1981
Autor*innen
Quelle

Das Lied „Türken raus“, 1981 erstmals aufgenommen, prägte lange das Image der Böhsen Onkelz als Speerspitze der Skinheadszene der frühen 1980er-Jahre. Die frühen Veröffentlichungen der Band bilden den Grundstein für das, was heute als Rechtsrock gilt.

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Kampf um das Stadion
Aufruf zur Störung des Fußball-Länderspiels Bundesrepublik Deutschland vs. Türkei

Jahr
1983
Autor*innen
Quelle
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Rundschreiben

Der Aufruf vom Mai 1983 ist ein zentrales frühes Beispiel für die Einflussnahme neonazistischer Gruppen auf Fanszenen des (Profi-)Fußballs. Dessen öffentlichkeitswirksame Bühne wird bis heute gezielt genutzt, um rassistische Propaganda zu verbreiten.

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Vom „Führer von Berlin“ zum Medienstar:
Ingo Hasselbachs Die Abrechnung

Jahr
1993
Autor*innen
Quelle
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Hasselbach, Abrechnung

Kurz nach dem öffentlichen Ausstieg aus der Neonaziszene publiziert der sogenannte „Führer von Berlin“, Ingo Hasselbach, 1993 seine Biografie. Das Buch veranschaulicht gesellschaftliche Deutungsmuster gegenüber organisierten Rechten in den 1990er-Jahren.

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Deutsch-deutsche Kontakte vor 1989/90:
Die Nationalistische Front und ihre Vernetzung in die DDR

Jahr
1985
Autor*innen
Quelle
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001 Klartext
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Titelseite Klartext, Nr. 16, 1985.

Die Nationalistische Front (NF) veröffentlichte 1985 in ihrer Publikation Klartext einen Artikel über den Besuch von „Kameraden“ in der DDR. Er ist eines der seltenen Zeugnisse für eine deutsch-deutsche Vernetzung im Neonazi-Spektrum vor dem Mauerfall.

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Tage der Gewalt und völkischen Indoktrination:
Das Informationsheft der Wiking-Jugend zum 14. Pfingsttreffen nationaler Jugend

Jahr
1968
Autor*innen
Quelle
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Informationsheft der Wiking-Jugend zum 14. Pfingsttreffen 1968 (S. 1)

Mehr als 30 Jahre lang veranstaltete die Wiking-Jugend die „Tage volkstreuer Jugend“. Die jährlichen Pfingsttreffen dienten der paramilitärischen und völkisch-nationalistischen Erziehung von mutmaßlich mehreren Tausend Kindern und Jugendlichen.

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