Geschichtsrevisionismus

Die extreme Rechte und ihre Abwehr der Erinnerung. Die „Holocaust international“-Ausgabe der MUT aus dem Januar 1979.

Jahr
1979
Autor*innen
Quelle
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Titelblatt der Zeitschrift Mut mit Wasserzeichen "Indiziert"

Die Zeitschrift MUT radikalisierte sich im Lauf der 1970er-Jahre zu einer der wichtigsten Publikationen der rechten Szene. Die Januar-Ausgabe 1979, die auf die Ausstrahlung der TV-Serie Holocaust reagierte, wurde wegen Holocaust-Leugnung indiziert.

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Antisemitismus der Neuen Rechten:
Hans-Dietrich Sanders Die Auflösung aller Dinge

Jahr
1988
Autor*innen
Quelle
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Sander, Auflösung

Während sich als Neue Rechte stilisierende Autoren beim Antisemitismus überwiegend bedeckt hielten, wagte der Publizist Hans-Dietrich Sander 1988 einen der wenigen offenen Vorstöße. Seine Schriften und ihre Rezeption im eigenen Lager sind zentral, um das komplexe Verhältnis der Neuen Rechten zum Jüdischen zu verstehen. 

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Kampf um Deutungshoheiten:
Die „Rechenschaft“ des Rechtsterroristen Manfred Roeder

Jahr
1980
Autor*innen
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Cover Bauernschaft

Während seiner Inhaftierung 1980 versucht der Rechtsterrorist Manfred Roeder, in einem Artikel für eine Zeitschrift der rechtsextremen Szene seine politische Radikalisierung zu rechtfertigen.

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Die Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit (HIAG) und die Apologie der Waffen-SS:
Paul Haussers Buchpublikation Soldaten wie andere auch

Jahr
1966
Autor*innen
Quelle
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Cover Hausser, Soldaten

Einer der wichtigsten Apologeten der Waffen-SS in der Bundesrepublik war der vormalige Kommandeur Paul Hausser. Mit seiner paradigmatischen Veröffentlichung beabsichtigte er, die Waffen-SS zu entpolitisieren und von NS-Verbrechen freizusprechen.

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Entsorgung der NS-Geschichte:
Armin Mohlers Vergangenheitsbewältigung

Jahr
1968
Autor*innen
Quelle
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Cover Mohler, Vergangenheitsbewältigung

Endlich Schluss zu machen mit der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus, das zählte schon immer zu den Forderungen der Rechten in der Bundesrepublik. Zentrale Argumente dafür hat seit den 1960er-Jahren Armin Mohler geliefert.

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Der Aufstieg der Holocaustleugnung:
Thies Christophersens Die Auschwitz-Lüge

Jahr
1973
Autor*innen
Quelle
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Titel Auschwitz-Lüge mit Wasserzeichen "Indiziert"

Die Verharmlosung der NS-Verbrechen, insbesondere des Holocaust, steht bis heute im Zentrum rechtsradikaler Weltanschauung. Christophersens Die Auschwitz-Lüge ist ein frühes Schlüsseldokument der Holocaustleugnung, die ab den 1970er-Jahren eine neue Dynamik entwickelte.

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