Antisemitismus der Neuen Rechten:
Hans-Dietrich Sanders Die Auflösung aller Dinge
Jahr
1988
Erscheinungsdatum
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Fabian Weber, Antisemitismus der Neuen Rechten: Hans-Dietrich Sanders Die Auflösung aller Dinge, in: Die radikale Rechte in Deutschland, 1945–2000. Eine kommentierte Online-Quellensammlung, 28.11.2025, https://radikale-rechte.de/comment/035-weber-sander, https://doi.org/10.14765/zzf.dok-2993.
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Während sich als Neue Rechte stilisierende Autoren beim Antisemitismus überwiegend bedeckt hielten, wagte der Publizist Hans-Dietrich Sander 1988 einen der wenigen offenen Vorstöße. Seine Schriften und ihre Rezeption im eigenen Lager sind zentral, um das komplexe Verhältnis der Neuen Rechten zum Jüdischen zu verstehen.
Der Publizist und spätere Zeitschriftenherausgeber Hans-Dietrich Sander hatte sich seit den 1960er-Jahren als einer der umtriebigsten und zugleich streitbarsten Autoren innerhalb der sich herausbildenden Neuen Rechten hervorgetan. Nach Propagierung eines Radikalnationalismus, wofür exemplarisch die 1980 veröffentlichte Aufsatzsammlung Der nationale Imperativ[1] steht, schickte sich Sander an, eine nicht minder radikale Feindbestimmung aufzurufen: das Judentum als Kraft der „Beschleunigung“ in der Moderne.
Intellektualisierung der „Judenfrage“
Sander betrieb enormen Aufwand, damit sein metaphysisch überfrachteter, in den Jargon geistesgeschichtlicher Disputation gekleideter Text nicht unmittelbar als wüste antijüdische Attacke aufgefasst würde, was sie de facto jedoch war. Er grenzte sich sowohl vom Antisemitismus alter und neuer Nazis ab als auch von einem Philosemitismus, der die angeblich von politischer Korrektheit (fremd-)gesteuerte öffentliche Meinung in Deutschland kennzeichne. Er war überzeugt, erneut „die heikle Judenfrage diskussionsfähig gemacht zu haben“, wie er 1989 an Criticón-Herausgeber Caspar von Schrenck-Notzing (1927–2009) schrieb.[2] Inspiriert von Vertretern eines intellektualisierten Antisemitismus aus der Zeit des Kaiserreichs und der Weimarer Republik formulierte Sander eine insbesondere an den politischen Begriffen Carl Schmitts der Jahre 1933 bis 1945 orientierte Agenda einer deutschen Reichsidee, in der die Vorstellung eines antisemitischen „Katechons“ tragende Säule war: das Reich als „Aufhalter“ von Auflösung und Zersetzung.
Tatsächlich kombinierte Die Auflösung aller Dinge klassischen Antisemitismus mit Motiven eines gewandelten Post-Shoah-Antisemitismus: An geläufige Stereotype von den Juden als Träger eines zersetzenden Liberalismus, als Verkörperungen von Heimatlosigkeit und Rachsucht heftete Sander die These, die Deutschen hätten ihre „Umerziehung“ durch alliierte und jüdische Propaganda zu einem solchen Grad internalisiert, dass sie heute selbst zu „künstlichen Juden“ geworden seien. Die Deutschen kopierten aus Selbstvergessenheit die jüdische Existenz, wie Sander im Schlusskapitel „Imitatio Ahasveri“ (S. 178–212)[3] ausführt, weshalb sie ebenso heimat- und identitätslos, von „Selbsthass“ getrieben und ohne alle „schöpferischen Fähigkeiten“ (S. 194) seien. Sander geißelte es als „geistige Knechtschaft“[4], dass den Deutschen die freie Verfügung über ihre nationale Geschichte entzogen werde, Hitler und auch die „produktiven Elemente“ (S. 194) des Nationalsozialismus inbegriffen. Damit charakterisierte er die Vergangenheitsbewältigung in Deutschland nach 1945 in ähnlicher Weise zu dem, was den Propheten des modernen Antisemitismus im ausgehenden 19. Jahrhundert „Verjudung“ und „Judenherrschaft“ hieß.
Sander begriff sein Werk als „Akt der Selbstbehauptung, der Wiederherstellung des deutschen Geistes“ und lenkte von der historischen Schuld der Deutschen ab, um sie ihren Opfern aufzubürden: Denn seit 1945 stünden die Deutschen einem „unversöhnlichen jüdischen Haß“ (S. 10) gegenüber.
Feinde auf Augenhöhe?
Sander suchte die Diskussion mit dem erklärten Feind – „Aug in Aug“ mit dem jüdischen Gegenüber, wie er im einleitenden Kapitel eröffnete (S. 7–20). Vorangestellt war ein faksimilierter Brief aus dem Jahr 1980 des in Berlin lehrenden Judaisten und Philosophen Jacob Taubes (1923–1987).[5] Taubes war ein schillernder und distinkter Denker, der auch innerjüdisch umstritten war. Nichtsdestoweniger war er ein jüdischer Intellektueller, der den Kontakt zu Sander und anderen Autoren der extremen Rechten gesucht hatte.[6] 1986 war eine Studie zu Carl Schmitt (1888–1985) erschienen, den er intellektuell bewunderte.[7] Sander ging lapidar über Taubes‘ scharfe Kritik an ihm und seiner zum Nationalsozialismus wenig abgegrenzten Haltung hinweg. In sein Machwerk konnte er ihn integrieren, da Taubes im Vorjahr verstorben war. Sander benötigte dringend einen jüdischen Denker, um „die deutsch-jüdische Frage unter den Gesichtspunkten der politischen Eschatologie“ (S. 7) zu diskutieren. Er vereinnahmte Taubes als antipodische, typisierte jüdische Gestalt und machte ihn zum mustergültigen Repräsentanten des Judentums, durch dessen Einfluss das Abendland auf apokalyptisches Chaos zusteuere.
Im Folgekapitel, „Das Judentum als Vorläufer der Moderne“ (S. 20–41), beschrieb Sander diesen angeblich treibenden Einfluss des Judentums im Prozess der Modernisierung und Rationalisierung, der zum „Zerfall der bislang geschichtsbildenden Staaten, Reiche, Imperien“ geführt habe und dazu, „die entortenden Tendenzen zu fixen Dominanten in der Lage der Moderne aufsteigen“ (S. 35) zu lassen.
An den Ausgangspunkt eines solchen Prozesses stellte Sander eine Charakteristik, der pseudowissenschaftlichen Rassentheorie des Orientalisten Adolph Wahrmund (1827–1913) eng verwandt: Juden entstammten demnach einem „orientalischen Rationalismus“, welcher stets auf unmittelbaren Nutzen gerichtet, nicht erfinderisch oder schöpferisch und damit „der geistige Ausdruck des Nomadentums“ sei. Als dessen Träger hätten sich die Juden an sein Gegenstück, den „okzidentalen Rationalismus“ angeheftet, wie er aus der „Ackerbaukultur“ hervorgegangen sei, dabei aber dessen Lebensgrundlagen ausgehöhlt. Sander unterfütterte seine antisemitische Geschichtsdeutung mit einer gleichfalls antisemitischen Passage Oswald Spenglers (1880–1936) aus dem Untergang des Abendlandes (1923): Die Juden betrieben „Aufklärung bis zum Zynismus und schroffste[n] Atheismus gegenüber der fremden Religion, während die fellachenhaften Gebräuche der eigenen davon ganz unberührt bleiben.“ (S. 41) Das finde nach Sander Ausdruck bei jüdischen Denkern wie dem Neukantianer Hermann Cohen, dem Rechtstheoretiker und Schmitt-Gegenspieler Hans Kelsen, bei Husserl, Freud und Einstein bis zu Max Horkheimer und der Frankfurter Schule, die allesamt maßgeblichen Anteil daran gehabt hätten, „die traditionelle[n] Gemeinwesen in Gesellschaften“ (S. 36) aufzulösen.
Schließlich ging er auf Walter Benjamin ein, über dessen Werk Sander eine von dem deutsch-nationalen jüdischen Religionshistoriker Hans-Joachim Schoeps (1909–1980) betreute Dissertation verfasst hatte.[8] Schoeps hatte zeitweise für die Wiedereinführung der Hohenzollern-Monarchie oder die Änderung des Wahlrechts nach ständischen Prinzipien optiert. Seine konservativen Konzepte unterschieden sich von den Vorstellungen Neuer Rechter, als seit der unmittelbaren Nachkriegszeit etablierter konservativer Professor diente er aber durchaus als intellektueller Orientierungspunkt. Auch weitere spätere Akteure der Neuen Rechten wie Hellmut Diwald (1924–1993) und Robert Hepp (*1938) wurden bei Schoeps promoviert, wobei angesichts Schoeps‘ jüdischer Herkunft strategische Motive mit anzunehmen sind.
Mit Benjamin, wie auch Otto Weininger (1880–1903), führte Sander nun Belege für die These vom „Selbstmord als Quintessenz der Moderne“ an, wonach jeder jüdische Versuch der „Einortung“ zwangsläufig scheitern müsse: Anstatt Positives in der Welt zu finden, zelebrierten Juden den „Totentanz“; sie seien stets der „negativen Theologie“ verfallen und vermochten sich nicht dem „annihilierenden Sog der Gleichung von Revolution und Endzeit“ (S. 95) zu entziehen. Auf seiner verbissenen Suche nach geschichtsontologischen Beweisen dieser These wird Sanders ausgesprochener Zynismus augenscheinlich, den antisemitischen Suizid Weiningers mit dem verzweifelten Akt des vor den Nazis flüchtenden Benjamin zu parallelisieren.
Das Herzstück: Apologie des Nationalsozialismus
Ein Destillat seiner überladenen Geschichtsdeutungen bot Sander in den beiden Kapiteln „Thesen zum Dritten Reich“ (S. 161–168), ebenfalls in der rechtsextremen Zeitschrift Nation Europa[9] veröffentlicht, als deren ständiger Mitarbeiter Sander fungierte, und „Thesen zum Antisemitismus“ (S. 169–177). Der Nationalsozialismus sei als „Experiment, Grundlagen für einen neuen Weltzustand zu legen“ (S. 164), gescheitert, und zwar an der Person Hitlers und an einer nicht umfassend verwirklichten Volksgemeinschaft. Dieses Scheitern sei aber als „ein Versuch, die Krisen der Moderne mit richtigen und falschen Mitteln aufzuheben“ (S. 162) und „als Stück deutscher Geschichte“ (S. 167) anzuerkennen. Seine moralische Diskreditierung, so hieß es darin, sei lediglich das Werk der Siegermächte und diene politischen Zwecken der Unterdrückung. Es gebe keinen Grund, nur die Deutschen wegen des Antisemitismus anzuklagen. Denn Verfolgung sei stets Teil des Judentums gewesen, führte Sander in seinen „Thesen zum Antisemitismus“ aus. In erster Linie suchte er darin den Nachweis zu erbringen, dass die Juden selbst Schuld am Antisemitismus trügen. Das Judentum als „Ferment der Decomposition“, ein von Antisemiten mit Freuden zitiertes Wort des Althistorikers Theodor Mommsen (1817–1903), sowie die „Hybris [...], mit wachsendem Einfluß das Protektionsvolk zu dominieren“ (S. 171f.), und schließlich das archaische Rachegebot, das keine Vergebung kenne, erzeuge den Antisemitismus. Dessen Akteure handelten in Notwehr, behauptete Sander. Das Judentum sei jedoch nicht zu Selbstkritik fähig. Und so deutete Sander abschließend eine antisemitische Fundamentalontologie an: Die biblische Geschichte des Sündenfalls sei als projektive Verdrängung des Judentums zu begreifen. Am Anfang aller „Judenvertreibung“ habe ein „Erzgreuel“ (S. 177) gestanden, so schrecklich, dass es aus dem kollektiven Gedächtnis der Juden getilgt worden sei.
Flopp oder Coup?
Der große Wurf, den sich Sander von Die Auflösung aller Dinge versprochen hatte, war ihm nicht gelungen. Überhaupt wurde das Buch außerhalb des eigenen Lagers so gut wie nicht wahrgenommen. Eine Handvoll Vertreter der extremen Rechten besprach es durchaus anerkennend, wobei das Werk hinter vorgehaltener Hand Sanders Ruf als absonderliche Extremfigur festigte.[10] Erschienen war es im Eigenverlag Castel del Monte, der auf Mittel von Sponsoren angewiesen war. Wie Sander gegenüber Armin Mohler (1920–2003) behauptete, hatte ihn zuvor der Verleger Axel Matthes (*1936) zu dem Buch ermutigt, doch nach Einwänden der Gutachter Elisabeth Lenk und Boris Groys seine Zusage wieder zurückgezogen, wie kurz darauf auch der rechtsextreme österreichische Karolinger-Verlag.[11]
Ebenso unrühmlich wie die Verlegungsgeschichte des Buchs liest sich auch der Werdegang seines Autors. Nachdem Sander einst, 1950/51, bei Bertolt Brecht am Berliner Ensemble tätig gewesen war, ging er nach einer kurzen kommunistischen Phase in den Westen. Unter der Ägide Hans Zehrers zählte er neben Armin Mohler, Matthias Walden, Hans-Georg von Studnitz, Winfried Martini und William S. Schlamm zu einer Gruppe äußerst konservativer Autoren der Welt. Dort war er 1958 bis 1962 Redakteur, in den Jahren 1965–67 und 1978–88 steuerte er weiterhin Artikel bei. Nach seiner Promotion 1969 war ihm 1978/79 auf deren Grundlage von Taubes eine Gastdozentur an der Freien Universität Berlin vermittelt worden. Sander war für die Zeitbühne des radikal antikommunistischen Publizisten Schlamm ebenso wie für das Flaggschiff der Neuen Rechten, Criticón, tätig. In den 1980er-Jahren zählte er zu den Stimmen, die am lautesten einen neuen deutschen Nationalismus, gar ein „4. Reich“, einforderten. Zwischen 1983 und 1986 koppelte er als Herausgeber der Deutschen Monatshefte zugleich einen verbissenen Geschichtsrevisionismus daran. Sein 1990 anlaufendes Zeitschriftenprojekt Staatsbriefe stilisierte einen intellektualistischen Rechtsextremismus, vermochte aber sein Nischendasein nie zu überwinden und größeren Einfluss auf die extreme Rechte zu entfalten. Anfangs hatten sich immerhin prominente Namen als Autoren gewinnen lassen: Neben Mohler steuerten der Historiker Hellmut Diwald, der Netzwerker Hans-Michael Fiedler, die ex-linken Renegaten Reinhold Oberlercher und Horst Mahler, aber auch Neo-Nationalsozialisten wie Michael Kühnen Texte bei. In den ersten Ausgaben war zudem Salcia Landmann vertreten. Trotz seines Antisemitismus war es Sander gelungen, mit ihr eine bekannte jüdische Publizistin zur Diskussion der Auflösung aller Dinge zu bewegen und sie in seine publizistische Strategie einzuspannen. Sie kritisierte das Buch, ehrte es mit ihrer Besprechung aber auch als diskussionswürdig.[12] Als sich Landmann weigerte, Sanders Thesen über den unterstellten Zersetzungsgeist des Judentums zu bestätigen, dieser in ihre Manuskripte eingegriffen und schließlich auch in der privaten Korrespondenz ganz unverhohlenen Antisemitismus offenbart hatte, schied Landmann bei den Staatsbriefen aus. Einige Jahre später wurde Sander schließlich wegen Holocaustleugnung verurteilt. Seine Texte finden indes unter heutigen Neuen Rechten wieder zunehmende Wertschätzung.[13]
[1] Hans-Dietrich Sander, Der nationale Imperativ. Ideengänge und Werkstücke zur Wiederherstellung Deutschlands, Krefeld: Sinus-Verlag, 1980.
[2] Hans-Dietrich Sander, Brief an Caspar von Schrenck-Notzing, 9.1.1989, Bibliothek des Konservatismus (BdK), Korrespondenz Criticón, Korrespondenz S.
[3] In eckigen Klammern angegeben sind auch im Folgenden Belegstellen aus der Quelle: Hans-Dietrich Sander, Die Auflösung aller Dinge. Zur geschichtlichen Lage des Judentums in den Metamorphosen der Moderne, München: Castel del Monte [Eigenverlag], 1988.
[4] Hans-Dietrich Sander, Von der geistigen Knechtschaft der Deutschen und ihrer möglichen Aufhebung, in: Criticón 11 (1980), H. 57, S. 15–22.
[5] Jacob Taubes, Brief an Hans-Dietrich Sander, 4.3.1980, als Faksimile in Sander, Auflösung, S. 12–17.
[6] Jerry Z. Muller, Professor of Apocalypse. The Many Lives of Jacob Taubes, Princeton/Oxford: Princeton University Press, 2022, S. 500f.
[7] Jacob Taubes, Ad Carl Schmitt. Gegenstrebige Fügung, Berlin: Merve, 1987.
[8] Hans-Dietrich Sander, Marxistische Ideologie und allgemeine Kunsttheorie, Basel: Kyklos-Verlag, 1970. In einer Fußnote darin war erstmals ein Dankesbrief Walter Benjamins an Schmitt erwähnt, der über Sander und Mohler auch an Taubes gelangte, der ihn „zu einem Schlüsseldokument der Weimarer Konstellationen [erhob]“; Reinhard Mehring, „Geist ist das Vermögen, Diktatur auszuüben.“ Carl Schmitts Marginalien zu Walter Benjamin, in: ders. (Hg.), Kriegstechniker des Begriffs: Biographische Studien zu Carl Schmitt, Tübingen: Mohr Siebeck 2014, S. 137–154, hier S. 138.
[9] Hans-Dietrich Sander, Thesen zum Dritten Reich, in: Nation Europa 39 (1989), H. 1, S. 12–15.
[10] Robert Hepp, Manuskript „Eine Wiederherstellung der Judenfrage? Kritische Bemerkungen zur neuen Streitschrift von H.D. Sander“ [unveröffentlicht], 1989, Deutsches Literaturarchiv Marburg (DLA), Nachlass A: Mohler, Armin, HS.1999.1; Hans-Joachim Arndt, Politische Theologie unter antäischem Vorzeichen, in: Staatsbriefe 1 (1990), H. 2, S. 39–40; Horst Lummert, Auflösung und Griechentum, in: Sleipnir. Zeitschrift für Kultur, Geschichte und Politik 1 (1995), H. 5, S. 36–39.
[11] Hans-Dietrich Sander, Brief an Armin Mohler, 2.1.1989, DLA, Nachlass A: Mohler, Armin, HS.1999.1.
[12] Salcia Landmann, „Die Auflösung aller Dinge“ aus jüdischer Sicht, in: Staatsbriefe 1 (1990), H. 3, S. 32–36.
[13] Eine Festschrift seines Herausgebers versammelt prominente Akteure der extremen Rechten, die Sander würdigen: Heiko Luge (Hg.), Grenzgänge. Liber amicorum für den nationalen Dissidenten Hans-Dietrich Sander zum 80. Geburtstag, Graz: Ares-Verlag, 2008; Martin Lichtmesz, Die Auflösung aller Dinge, in: Staatspolitisches Handbuch, 16.12.2016, https://wiki.staatspolitik.de/index.php?title=Die_Aufl%C3%B6sung_aller_Dinge (letzter Zugriff: 12.10.2024); Siegfried Gerlich, Der letzte Ghibelline. Über Werk und Wirken Hans-Dietrich Sanders, in: Sezession 15 (2017), H. 81, S. 4–9; Götz Kubitschek, Hans-Dietrich Sander – eine Ausschreibung, Sezession online, 25.1.2019, https://sezession.de/60080/hans-dietrich-sander-eine-ausschreibung60080 (letzter Zugriff: 12.10.2024). Auch in einer apologetischen Darstellung nimmt Sander einen prominenten Platz ein: Sebastian Maaß, Die Geschichte der Neuen Rechten in der Bundesrepublik Deutschland, Kiel: Regin-Verlag, 2014, S. 106–132.
Rainer Erb, Staatsbriefe (1990–2001), in: Wolfgang Benz (Hg.), Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart, Bd. 6: Publikationen, Berlin: de Gruyter, 2013, S. 664–667.
Susanne Mantino, Die ‚Neue Rechte‘ in der ‚Grauzone‘ zwischen Rechtsextremismus und Konservatismus, Frankfurt a.M.: Peter Lang, 1992, S. 124–135.
Volker Weiss, Rolf Peter Sieferles „Finis Germania“. Der Antaios Verlag und der Antisemitismus, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung 28 (2019), S. 123–146.