Versuche zur Sammlung:
Der „Allgemeine Kongreß nationaler deutscher Jugendverbände“ in Köln 1955
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- Bund für Deutschlands Erneuerung
- Bund Heimattreuer Jugend (BHJ)
- Bund Nationaler Studenten (BNS)
- Deutsche Reichsjugend (Höller)
- Deutscher Block (DB)
- Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes (DKEG)
- Europäische Soziale Bewegung (ESB)
- Freibund-BHJ
- Heimattreue Deutsche Jugend / Deutsche Heimattreue Jugend (HDJ)
- Jugendbund Adler (JBA)
- Jungdeutschlandbund
- Kameradschaftsring Nationaler Jugendverbände (KNJ)
- Sozialistische Reichspartei (SRP)
- Wiking-Jugend (WJ)
- Reichsjugend (SRP)
- Bund Heimattreuer Jugend Wien (BHJÖ)
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Gideon Botsch, Versuche zur Sammlung. Der „Allgemeine Kongreß nationaler deutscher Jugendverbände“ in Köln 1955, in: Die radikale Rechte in Deutschland, 1945–2000. Eine kommentierte Online-Quellensammlung, 28.11.2025, https://radikale-rechte.de/comment/005-botsch-vorbereitungsausschuss, https://doi.org/10.14765/zzf.dok-2967.
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Mitte der 1950er-Jahre schließen sich verschiedene rechtsextreme und völkische Jugendgruppen aus Deutschland und Österreich zum Kameradschaftsring Nationaler Jugendverbände (KNJ) zusammen, um gemeinsam eine größere Wirkung zu entfalten.
Am 14. Dezember 1954 wandte sich ein „Vorbereitungsausschuß für die Gründung eines nat[ionalen] Jugendverbands“ an „alle nationalen Jugendverbände und Gruppen“. Gezeichnet war das Rundschreiben von vier Personen: Striewe, Hinterleitner, Nolte und Ludwig. Als Kontakt diente ein Postschließfach Hinterleitners in Köln-Lindenthal. Zunächst berichteten die Verfasser über eine Vorbesprechung in Köln am 4. und 5. Dezember 1954. Dazu seien 15 „Gruppen und Kameraden, die in Nordrhein-Westfalen beheimatet sind“, eingeladen worden, welche aber teilweise ihre Jugendverbände aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bayern mit vertreten hätten.
Man habe sich auf den Zusammenschluss als „Nationaler Deutscher Jugendverband“ geeinigt. Die Autoren legten Wert darauf, den Charakter als Dachverband zu betonen, dessen Mitgliedsgruppen ihre Selbständigkeit behalten würden, dessen inhaltliche und politische Ziele aber weitgehend offen blieben. Eine Satzung und auf wenige Punkte beschränkte Grundsätze sollten noch ausgearbeitet werden. Mitteilen konnten die Verfasser lediglich, dass die Teilnehmer*innen des Gesprächs „auf der gemeinsamen nationalen deutschen Basis“ als politisches Ziel „DAS REICH“ [sic!] herausgestellt hätten. Der Verband sei als solcher grundsätzlich nicht parteipolitisch, stünde aber politischen Jugendgruppen offen. Ein weiterer Abschnitt des Rundschreibens diente der Normalisierung und Verharmlosung des geplanten Dachverbands, indem er mit politischen, konfessionellen und „bündischen“ Jugendverbänden auf eine Ebene gestellt wurde. Die Einhaltung demokratischer Spielregeln für die Wahl des Vorstands wurde eigens betont.
Nur drei konkrete Vorhaben kündigten die Unterzeichner an: Ein jährliches gemeinsames Jugendlager sowie die Herausgabe eines monatlichen Mitteilungsblatts. Außerdem kündigten sie eine verbandsübergreifende Tagung an und baten auch die beim Vorbereitungsgespräch abwesenden Verbände hierfür um Vorschläge und schriftliche Stellungnahmen.[1] Im Januar 1955 verschickten sie dann „nach langen gründlichen Vorbereitungen“ mit „Zustimmung vieler Verbände“ eine Einladung zum „Allgemeinen Kongress nationaler deutscher Jugendverbände“ für den 5./6. Februar 1955.[2]
Konzentration und Konkurrenz der „nationalen“ Jugendgruppen
Seit der Besatzungszeit war in Deutschland eine unübersichtliche Landschaft von betont nationalistischen Jugendgruppen entstanden. Diese lehnten sich an unterschiedliche Traditionen der völkischen Bewegung, Jugendbewegung und Bündischen Jugend sowie soldatischer Jugendverbände in Kaiserreich und Weimarer Republik oder auch an die Hitler-Jugend (HJ) an. Waren manche Gruppen hochgradig politisiert, ließen sich andere von unpolitischen Pfadfinder- und Jugendbünden kaum unterscheiden. Viele waren sehr klein, und manche existierten eher in der Fantasie einzelner Bundesführer, als dass sie ein echtes Gruppenleben entfaltet hätten.
In der ersten Hälfte der 1950er-Jahre setzte ein Prozess der Konzentration ein, als die Reichsjugend unter Walter Matthaei, zunächst de facto als Jugendverband der Sozialistischen Reichspartei (SRP) gegründet, mit zwei weiteren völkischen Bünden fusionierte, sich von der Mutterpartei löste und in Wiking-Jugend (WJ) umbenannte. Mit dem Jugendbund Adler (JBA) unter Richard Etzel, einem Funktionär des Deutschen Blocks (DB), hatte auch diese vor allem in Süddeutschland starke Konkurrenzpartei einen Jugendverband, der ihr lose verbunden war.
Im Juni 1954 reisten Matthaei und Etzel unabhängig voneinander zu einer Veranstaltung der Europäischen Sozialen Bewegung (ESB) nach Lübeck, die indes nach öffentlichen Protesten verboten worden war. Hier trafen sie auf Konrad Windisch, einen vormaligen österreichischen Pfadfinderführer, der dort einen Bund Heimattreuer Jugend (BHJ) Wien aufgebaut hatte. Eine selbsthistorisierende BHJ-Schrift berichtet über das verbotene ESB-Treffen, es sei „vielleicht typisch, daß nur die Vertreter der eingeladenen Jugendbünde trotzdem kamen! Als einzige.“[3] Windisch drückte sich schroffer aus: „Wir haben uns gut verstanden und […] uns gesagt: ‚Na gut, wenn die alten Scheißer sich also verbieten lassen […], dann […] gründen [wir] den Kameradschaftsring Nationaler Jugendverbände“.[4] Am 24. Juni 1954 unterschrieben die drei Männer eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit ihrer Bünde, die als Gründungsdokument des KNJ gilt.[5]
Dachverband oder neuer Bund?
Schon bei der Kölner Vorbesprechung war es „zu einer heftigen Diskussion darüber“ gekommen, ob man „einen einheitlichen Bund oder einen Dachverband bilden sollte“; die Mehrheit plädierte für den Dachverband. Gleichwohl erklärten noch vor der Tagung in Köln einige Gruppen ihren Zusammenschluss zu einem „Jungdeutschland-Bund, Unabhängige Jugendbewegung“ mit einheitlicher „Bundestracht (Kluft): schwarzes Fahrtenhemd, silbergraues Halstuch mit braunem Lederknoten“ und eigenen Abzeichen. Unter dem frühren HJ-Führer Fritz Striewe aus Essen wollten sie „das Durcheinander der nationalen und bündischen Jugend beseitigen und den Gruppen und ihren Führern die Gelegenheit geben, wieder ordentliche Jugendarbeit in einem gut funktionierenden Bund zu betreiben“.[6] Die Absichtserklärung blieb indes weithin folgenlos.
Besonders die Querelen innerhalb der zerstrittenen Wiking-Jugend belasteten die Zusammenarbeit. Deren Gründer Matthaei hatte kurz zuvor angesichts des Vorwurfs der Unzucht mit Minderjährigen den Führungsposten räumen müssen und sich nach Spanien abgesetzt. Geschäftsführend übernahm Rolf Hinterleitner seine Aufgaben, bis ihn noch vor Jahresende 1954 Raoul Nahrath von der Führung verdrängte. Auch die anderen drei Angehörigen des „Vorbereitungsausschusses“ verloren ihre jeweilige organisatorische Basis. Striewe wurde aus dem Jungdeutschlandbund herausgedrängt. Gegen Ernst W. Ludwig, der kurz zuvor mit einer größeren Gruppe aus der WJ zum Jungdeutschlandbund übergetreten war, wurden eine Reihe von Vorwürfen erhoben, darunter Untreue und Spitzeltätigkeit, aber auch der Verdacht, er agiere wahlweise im Interesse der CDU oder der FDP.[7] Horst Nolte schwankte zwischen verschiedenen Gruppen, bis er Anfang 1955 zu einem von mehreren Verbänden überging, die den Namen Deutsche Reichsjugend trugen – in seinem Fall derjenige, der unter Alfons Höller stand und später dem KNJ beitrat. Indes gestand Nolte selbst bald ein, „zur eigentlichen Jugendarbeit […] denkbar ungeeignet“ zu sein.[8] Die beabsichtigte Gründung eines Dachverbands war ein Versuch, aus einer verfahrenen Lage auszubrechen.
Ein „Kongreß“ mit Hindernissen
Die Personen, die am 5. Februar 1955 in einem Keller am Manderscheider Platz in Köln, der als Heim der Wiking-Jugend diente, zu einer Vorbesprechung zusammenkamen, erhoben den Anspruch, für knapp 20 Jugendverbände zu sprechen. Konrad Windischs BHJ Wien ließ sich durch die WJ vertreten.
Am 6. Februar begann die eigentliche Tagung im Hotel „Stadt Nürnberg“. Indes war „kein Vertreter des Vorbereitungsausschusses anwesend“,[9] und die Veranstaltung drohte zu scheitern. Nun übernahmen die beiden intaktesten deutschen Verbände, der Jugendbund Adler und die WJ, die Leitung der Sitzung, die mit veränderter Tagesordnung am folgenden Tag stattfand. Anstelle des abwesenden Striewe hielt JBA-Führer Richard Etzel ein Einführungsreferat. Anschließend verließ eine größere Gruppe um Wolfram Nahrath, den Sohn des amtierenden WJ-Führers, unter Protest das Tagungslokal und führte parallel in der Wohnung der Nahraths am Melatengürtel 72 in Köln-Ehrenfeld eine eigenständige Sitzung durch. Die hier versammelten 17 Personen präferierten den Anschluss an den KNJ gegenüber der Gründung eines neuen Dachverbands oder gar eines einheitlichen Bundes. Ein Gast, der das Deutsche Kulturwerk Europäischen Geistes (DKEG) vertrat, sagte die Unterstützung dieser wichtigsten „Kulturgemeinschaft“ des Nachkriegs-Rechtsextremismus zu.[10]
Am Nachmittag trafen auch Raoul Nahrath und Richard Etzel in der Privatwohnung ein und berichteten vom Fortgang der Besprechung im Tagungslokal „Stadt Nürnberg“. Später fertigte Etzel namens des KNJ ein Protokoll an. Daraus geht der Beschluss hervor, „keinen neuen Dachverband nationaler Jugendverbände zu gründen, sondern sich dem schon bestehenden ‚Kameradschaftsring nationaler Jugend‘ anzuschließen“.[11] Sieben der anwesenden Verbände vollzogen diesen Schritt, darunter neben dem Bund für Deutschlands Erneuerung (Strasser-Bewegung) und der Deutschen Reichsjugend (Höller) auch eine Flämische Soziale Bewegung aus Belgien. Mit WJ, JBA und BHJ Wien traten nun also zehn Verbände als Mitgliedsbünde des KNJ auf. Ein Vorstand wurde nicht gewählt, Etzel übernahm die organisatorische Leitung. Der Kameradschaftsring – bis dahin nur eine wenig verbindliche Kooperationsvereinbarung auf Papier zwischen den Führern von drei Jugendgruppen – entwickelte sich fortan allen inneren Streitigkeiten und Konkurrenzen zum Trotz zu einem eigenständigen Faktor im rechtsextremen Lager.
„Nicht die letzten von gestern …“
Parallel zu den diffusen Prozessen in Deutschland gelang in Österreich unter Windischs Führung schneller und erfolgreicher die Konzentration der nationalistischen Jugendgruppen.[12] Davon profitierte der KNJ erheblich. Waren bei einem Pfingsttreffen 1955 in der Steiermark, das nachträglich zum „1. Pfingsttreffen der nationalen Jugend“ stilisiert wurde, noch ausschließlich österreichische Verbände anwesend, so nahmen am nächsten gemeinsamen Pfingstlager 1956 in Salzburg bereits Gruppen der Wiking-Jugend und des Jugendbund Adler teil. Mit den regelmäßigen Pfingsttreffen, die von nun an über Jahrzehnte durchgeführt wurden, war eines der beiden Vorhaben der ursprünglichen Einladung umgesetzt. Nach einer Welle politischer Repression gegen rechtsextreme Verbände in Österreich ab 1959, während der Windisch zeitweilig inhaftiert war, fand das 6. Pfingstlager 1960 in Nürnberg und damit erstmals in der Bundesrepublik statt. Zu diesem Zeitpunkt war gerade ein Ableger des österreichischen BHJ in Deutschland entstanden, der sich in den 1960er-Jahren neben der WJ zum wichtigsten Verband der „nationalen Jugend“ entwickelte. Bis 1974 führten WJ und BHJ gemeinsame Pfingsttreffen durch, seither fanden getrennte Lager statt, die von der BHJ bis weit in die 1980er-Jahre hinein weiterhin als „Pfingsttreffen der nationalen Jugend“ gestaltet wurden. Mit der Spaltung in einen (bis heute existierenden) Freibund sowie die 2009 verbotene Deutsche Heimattreue Jugend/Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ) endeten diese Lager spätestens in den 1990er-Jahren. Die WJ führte ihre konkurrierenden „Tage volkstreuer Jugend“ noch bis kurz vor ihrem Verbot 1994 durch.
Auch das zweite Vorhaben, ein Mitteilungsblatt, wurde zunächst von Österreich aus verwirklicht. Ab Herbst 1955 gab Windisch zweimonatlich Der Trommler. Kampfschrift der nationalen Jugend in Österreich heraus, der bald als gemeinsames Organ des KNJ fungierte. Nach der Verhaftung des Herausgebers ging die Redaktion nach Deutschland über und „Österreich“ verschwand aus dem Untertitel. 1966 stellte der Trommler zwar sein Erscheinen ein, doch seine Funktion konnten andere Blätter übernehmen.
Die Mitgliedschaft im KNJ schwankte. Weitere Verbände schlossen sich an, andere Gruppen schieden wieder aus. Einen neuen Impuls erhielten die nationalen Jugendverbände ab 1956 durch die Gründung des Bundes Nationaler Studenten (BNS), der sich 1959 dem Kameradschaftsring anschloss. Sein Motto lautete „Wir sind nicht die letzten von gestern, sondern die ersten von morgen!“ Es überdauerte das Verbot der BNS-Hochschulgruppen in den Jahren 1960/61 und wurde von anderen nationalen Jugendverbänden übernommen. Im Streit um Wehrpflicht und Westbindung verließ der JBA 1959 zeitweise den KNJ. Allerdings verlor Etzels inzwischen überalterter Verband in den 1960er-Jahren ohnehin an Bedeutung. Als nach der „Hakenkreuzwelle“ 1959/1960 auch in der Bundesrepublik repressive Maßnahmen einsetzten und neben dem BNS weitere Gruppen verboten wurden, stabilisierten sich Wiking-Jugend und BHJ und kristallisierten sich spätestens seit 1962 als die bedeutendsten rechtsextremen Jugendverbände in Deutschland heraus.
Die innere Geschlossenheit und Handlungsfähigkeit der beiden KNJ-Kernbünde gewährleistete weiterhin eine dauerhafte rechtsextreme Jugendarbeit in völkischer und radikalnationalistischer Tradition, eine „Erziehung zu Gewalt und Hass“.[13] In den Jugendverbänden, die mitunter als Spielerei oder Folklore bagatellisiert wurden, radikalisierten sich immer wieder Generationen rechtsextremer Aktivist*innen, bis hin zum Rechtsterrorismus. Der Zusammenschluss mehrerer Gruppen zum KNJ und der „Jugendkongreß“ von Köln standen am Anfang dieser Geschichte.
[1] Vorbereitungsausschuß für die Gründung eines Dachverbandes nat[ionaler]. Jugendverbände: An alle nationalen Jugendverbände und -Gruppen, Köln Lindenthal den 14.12.1954, Archiv der deutschen Jugendbewegung Burg Ludwigstein (AdJB), Bestand M 47, Nr. 2.
[2] Ders., Einladung!, Köln 10.1.1955, ebd.; auch überliefert in: Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz), ZISOWIFO, RR – Jugend – KNJ.
[3] Rüdiger Schütte, Wir bekennen… Wir glauben… Wir sind bereit… 1951–1966. 15 Jahre heimattreue Jugendbewegung, Hamburg: Bund Heimattreuer Jugend e.V. – Bundesführung [Selbstverlag], 1967, S. 9.
[4] Zit. n. Peter Dudek/Hans-Gerd Jaschke, Entstehung und Entwicklung des Rechtsextremismus in der Bundesrepublik. Zur Tradition einer besonderen politischen Kultur, 2 Bde., Opladen: Westdeutscher Verlag, 1984, Bd. 1, S. 135f. Vgl. Betrifft: Kameradschaftsring der nationalen Jugendverbände, Neugründung in Hamburg am 24. Juni 1954, ungez. Aktenvermerk unter (Kürzel: TNS) v. 7.7.1954, apabiz, ZISOWIFO, RR – Jugend – KNJ.
[5] Kameradschaftsring Nationaler Jugendverbände! Abkommen zwischen den Jugendverbänden Jugendbund „Adler“, Deutschland, Wiking-Jugend, Deutschland und dem Bund heimattreuer Jugend, Österreich – Abschrift, 24.6.1954, apabiz, ZISOWIFO, RR – Jugend – KNJ. Vgl. Kurt Tauber, Beyond Eagle and Swastika. German Nationalism Since 1945, 2 Bde., Middletown: Wesleyan University Press, 1967, Bd. 2, S. 1192.
[6] Dachverband nationaler und bündischer Jugendverbände. Aktenvermerk unter Kürzel TNS v. 14.1.1955, apabiz, ZISOWIFO, RR – Jugend – KNJ.
[7] Vgl. Aktenvermerke unter Kürzel TNS v. 14.1., 15.2. u. 27.6.1955, apabiz, ZISOWIFO, RR – Jugend – KNJ; Tauber, Beyond Eagle, S. 413f.
[8] In einem Brief Noltes an Holler v. 18.3.1955, abgedruckt in: KNJ Mitteilungen 1/57 v. 15.3.1957, S. 6.
[9] KNJ, gez. Richard Etzel, Memmingen, 19.2.1955: Bericht über den allgemeinen Kongreß nationaler Jugendverbände am 5./6. Februar 1955 in Köln, AdJB A 204: Sammlung Welter, Nr. 46; vgl. Tauber, Beyond, Bd. 1, S. 413f.; Dudek/Jaschke, Entstehung, S. 135f.
[10] Vgl. Gerhard Kochs, Bericht über die Fortsetzung der [KNJ-]Tagung am 6.2.1954 ab mittags 12.00 h, undat., sowie: Aktenvermerk unter Kürzel TNS v. 15.2.1955, apabiz, ZISOWIFO, RR – Jugend – KNJ.
[11] KNJ, gez. Etzel v. 19.2.1955.
[12] Vgl. Schütte, Wir bekennen…, S. 8–16.
[13] Vgl. Gideon Botsch, Hundert Jahre Erziehung zu Gewalt und Hass. Zur Kontinuität rechtsextremer Jugendarbeit in Deutschland, in: Vero Bock u.a. (Hg.), Jugendarbeit, Polizei und rechte Jugendliche in den 1990er Jahren, Weinheim: Juventa, 2023, S. 106–117.
Gideon Botsch, Hundert Jahre Erziehung zu Gewalt und Hass. Zur Kontinuität rechtsextremer Jugendarbeit in Deutschland, in: Vero Bock u.a. (Hg.), Jugendarbeit, Polizei und rechte Jugendliche in den 1990er Jahren, Weinheim: Juventa, 2023, S. 106–117.
Peter Dudek/Hans-Gerd Jaschke, Entstehung und Entwicklung des Rechtsextremismus in der Bundesrepublik. Zur Tradition einer besonderen politischen Kultur, Bd. 1, Opladen: Westdeutscher Verlag, 1984.
Kurt Tauber, Beyond Eagle and Swastika. German Nationalism Since 1945, 2 Bde., Middletown: Wesleyan University Press, 1967.