Sozialistische Reichspartei (SRP)

Verwirkte Grundrechte?
Zum Wandel rechter Agitationsstrategien anhand der Reaktion der National-Zeitung auf einen Antrag der Bundesregierung (1969)

Jahr
1969
Autor*innen
Quelle
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Titelseite der Deutschen National-Zeitung

1969 stellte die Bundesregierung gegen den Verleger Gerhard Frey einen Grundrechtsverwirkungsantrag. Die heftigen Reaktionen seiner National-Zeitung zeigen einen Wandel rechter Agitationsstrategien auf, dessen Folgen wir noch heute spüren.

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Wesensverwandt mit der NSDAP:
Das Aktionsprogramm der Sozialistischen Reichspartei

Jahr
1949
Autor*innen
Quelle
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Aktionsprogramm der SRP

Die Sozialistische Reichspartei gilt als früher Versuch, den Nationalsozialismus in der Bundesrepublik parteipolitisch wiederzubeleben. Ihr Programm zeigt das Bemühen, unter veränderten Rahmenbedingungen an Kernelemente des NS-Gedankenguts anzuknüpfen.

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Rechter Populismus unter alliierter Besatzung:
Alfred Loritz im Bayerischen Landtag, 16. Dezember 1946

Jahr
1946
Autor*innen
Quelle
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Stenografischer Bericht

Bereits kurz nach Kriegsende erlebte im besetzten Bayern der rechte Populismus, den es schon in der Weimarer Republik gegeben hatte, in der Person von Alfred Loritz, dem Chef der Wirtschaftlichen Aufbau-Vereinigung (WAV), eine erste Renaissance.

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Eine rechte Verschwörung und ihre publizistische Leugnung:
Unrecht im Rechtsstaat von Friedrich Grimm

Jahr
1957
Autor*innen
Quelle
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Titel Grimm, Unrecht im Rechtsstaat

Britisches Eingreifen zerschlug 1953 ein konspiratives Netzwerk, das eine nationalistische Sammlungspartei schaffen wollte. Grimm leugnet in seiner Schrift, dass es eine solche Verschwörung, an der er selbst teilhatte, je gegeben habe.

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Versuche zur Sammlung:
Der „Allgemeine Kongreß nationaler deutscher Jugendverbände“ in Köln 1955

Jahr
1955
Autor*innen
Quelle
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Schreiben Vorbereitungsausschuss (Bl. 1)

Mitte der 1950er-Jahre schließen sich verschiedene rechtsextreme und völkische Jugendgruppen aus Deutschland und Österreich zum Kameradschaftsring Nationaler Jugendverbände (KNJ) zusammen, um gemeinsam eine größere Wirkung zu entfalten.

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Vom „sexuellen Klassenkampf“:
Erich Johann Kernmayr und die „sexuelle Revolution“

Jahr
1970
Autor*innen
Quelle
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Zeitunsartikel: Erich Kern, Sex als Sprengstoff gegen die Gesellschaft
Bildbeschreibung/Copyright

Erich Kern [Pseudonym von Erich Johann Kernmayr], Sex als Sprengstoff gegen die Gesellschaft. Die politische Manipulation mit der Pubertät, in: Deutsche Wochen-Zeitung, Nr. 3, 16.1.1970, S. 5.

Erich Kern (alias Erich Johann Kernmayr) kritisiert den Wandel der Sexualnormen um 1970 als erfolgreiche Strategie der Neuen Linken, Sexualität als Mittel im Klassenkampf zu nutzen. Deren Ziel sei es, die Gesellschaftsordnung zu zerstören.

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