Vom „sexuellen Klassenkampf“:
Erich Johann Kernmayr und die „sexuelle Revolution“

Jahr
1970
Bild
Zeitunsartikel: Erich Kern, Sex als Sprengstoff gegen die Gesellschaft

Erich Kern [Pseudonym von Erich Johann Kernmayr], Sex als Sprengstoff gegen die Gesellschaft. Die politische Manipulation mit der Pubertät, in: Deutsche Wochen-Zeitung, Nr. 3, 16.1.1970, S. 5.

Erich Kern (alias Erich Johann Kernmayr) kritisiert den Wandel der Sexualnormen um 1970 als erfolgreiche Strategie der Neuen Linken, Sexualität als Mittel im Klassenkampf zu nutzen. Deren Ziel sei es, die Gesellschaftsordnung zu zerstören.

Die „sexuelle Revolution“ der langen 1960er-Jahre und die Studierendenbewegung

Im Schlagwort ‚sexuelle Revolution‘ verdichten sich Wandlungsprozesse auf dem Gebiet der Sexualität, die die westeuropäischen und nordamerikanischen Gesellschaften der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten. In das kollektive Gedächtnis haben sich diese Entwicklungen als lineare Fortschrittsgeschichte, im Sinne einer Befreiung von vormals sexualkonservativen Normen eingeschrieben. Diese Vorstellung ist innerhalb des deutschsprachigen und US-amerikanischen Diskurses eng mit der 68er-Bewegung verknüpft, geprägt vom Bild einer eruptionsartigen Umwälzung der sexuellen Verhältnisse in diesen Jahren. Eine solche Verbindung scheint allerdings eher einer idealisierten – oder von konservativer Warte aus dämonisierten – Interpretation der 68er-Bewegung zu entsprechen, als dass sie deren Rolle im historischen Wandel der öffentlichen Sexualmoral adäquat fasst. So hat die zeithistorische Forschung gezeigt, dass es sich dabei in Westeuropa und Nordamerika um einen bereits Ende der 1940er-Jahre einsetzenden, langsamen und breit getragenen gesellschaftlichen Prozess handelte. Die hervorstechenden Marker waren: die Kommodifizierung und Medialisierung von Sexualität, die Liberalisierung von Sexualmoral im Zuge eines veränderten Geschlechterarrangements und der Entwicklung neuer Verhütungsmethoden sowie die Modernisierung des Sexualstrafrechts im Rahmen eines allgemeinen rechtspolitischen Wandels.

 

Die Reform des Sexualstrafrecht und die Einführung der schulischen Sexualaufklärung

In der Bundesrepublik kam es nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs im Jahr 1969, in dem der 1749 erstmals erschienene erotische Roman Fanny Hill nicht mehr als Pornografie, sondern als Kunstwerk eingestuft wurde, zu einer schubhaften Entwicklung, zeitgenössisch als „Pornowelle“ bezeichnet. Für einige Jahre war (der Umgang mit) Pornografie ein dominantes Thema in Presse, Literatur und Film. 1970 soll beispielsweise die Hälfte der westdeutschen Filmproduktion aus (Soft-)Sexfilmen bestanden haben.[1] Doch bereits seit etwa 1964 war von einer „Sexwelle“ die Rede gewesen, die vor allem in der Nutzung des sexuellen Reizes in der Werbung und auf Covern von Illustrierten bestand. Auch Sexualratgeber, u.a. die Kolumnen von Oswalt Kolle, waren Bestandteil dieses medialen Phänomens. Ein weiteres innenpolitisches Kampffeld entstand in der Zeit der Großen Koalition in der Frage der Einführung des schulischen Sexualkundeunterrichts, 1969 löste vor allem die Herausgabe des Schulbuchs Sexualkunde-Atlas im Auftrag des Gesundheitsministeriums unter Käte Strobel (SPD) Kontroversen aus.

 

Rechte Gegenwehr gegen den sexuellen Wandel

Gegen die als „Sittenverfall“ kritisierten Entwicklungen positionierten sich nicht nur konservative und kirchliche Akteure, sondern insbesondere auch die radikalnationalistisch-völkische Rechte. Diese war durch die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) – die 1969 nur knapp den Einzug in den Bundestag verpasste und zeitweise in sieben von elf Länderparlamenten vertreten war – mit gesellschaftlichem Einfluss ausgestattet und entdeckte schnell die Mobilisierungskraft des Themas „Sex- und Pornowelle“. Zwar agierten auch einige sozialdemokratische Politiker wie der NRW-Sozialminister Werner Figgen als wertkonservative Akteure, und auch Teile der Neuen Linken äußerten Kritik an der „repressiven Entsublimierung“ (Herbert Marcuse). Dennoch verliefen die Sexualdebatten in den langen 1960er-Jahren – im Gegensatz zu jenen um 1900[2] – deutlich entlang der politischen Achse von rechts und links; oder, wie es die Deutschen Nachrichten 1970 ausdrückten: „Die Stellung zum Sex wird immer mehr zu einer klaren politischen Trennungslinie.“[3] So sahen zahlreiche radikalnationalistisch-völkische Akteure wie Heinrich Härtle und Erwin Schönborn, aber auch Grenzgänger zwischen Konservatismus und extremer Rechte wie Armin Mohler oder der sich alsbald dem Neonazismus zuwendende Manfred Roeder, Anfang der 1970er-Jahre in dem Thema ein zentrales Aktionsfeld. Schönborn gründete noch 1977 mit seinem Kampfbund Deutscher Soldaten eine Bürgerinitiative für die Todesstrafe und gegen Pornographie und Sittenverfall.

 

Erich Kern alias Erich Johann Kernmayr

Der österreichische Publizist und Schriftsteller Erich Johann Kernmayr (1906–1991) hatte im Nationalsozialismus hochrangige Funktionsposten bekleidet, u.a. als Gaupresseamtsleiter im Saarland. Ab 1948 veröffentlichte er unter dem Namen Erich Kern, um das gegen ihn in Österreich ausgesprochene Verbot publizistischer Betätigung zu umgehen.[4] In den frühen 1950er-Jahren zog er nach Bayern, wurde Mitglied der Sozialistischen Reichspartei und übernahm die Schriftleitung der Deutschen Soldatenzeitung. Zusätzlich wurde er 1956 Herausgeber der Zeitschrift Der Freiwillige der Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS e.V. (HIAG). Seine publizistische Hochphase erlebte er in der ersten Hälfte der 1960er-Jahre, als viele seiner revisionistischen Veröffentlichungen zu Bestsellern wurden.[5] Auch heute werden Texte von ihm neu veröffentlicht, beispielsweise im völkisch-populistischen Compact-Magazin[6], das auch Neuauflagen seiner Bücher im Online-Shop vertreibt.

Kernmayr war um 1970 kein Hauptakteur in den sexualpolitischen Debatten der Bundesrepublik, stattdessen konzentrierte er sich weiterhin auf geschichtsrevisionistische Agitation, nun im Umfeld der NPD. Allerdings widmete er sich in seinem Werk SPD ohne Maske von 1970 ausführlich der von der SPD vermeintlich geförderten „Sittenverluderung“ und „Lustseuche“.[7] Auch die von ihm Ende 1970 mitbegründete Aktion Widerstand legte einen bisher wenig beachteten Schwerpunkt auf den „Sittenverfall“ und kämpfte gegen Theateraufführungen und Sexmessen.[8] Im vorliegenden Text, der Anfang 1970 im NPD-Parteiblatt Deutsche Wochen-Zeitung erschien, fasst Kernmayr die zentralen Argumentationsmuster der rechten Seite in der sexualpolitischen Debatte zusammen und fügt einige interessante Spezifika hinzu. Die Veröffentlichung fiel in eine sexualpolitische Interimszeit, als der rechte Aufschrei über den Sexualkunde-Atlas gerade abgeebbt und die Gegenwehr gegen die von der sozialliberalen Koalition geplante rechtliche Freigabe pornografischer Medien noch nicht zu einem (kurzzeitigen) Hauptkampffeld der politischen Rechten geworden war.

 

„Eigentlich begann alles mit der psychoanalytischen Erkenntnis …“

Kernmayr präsentiert dem Publikum einen Zeitstrahl, der die angebliche Degeneration vom Naturzustand zum „enthemmten Sex“ der Nachkriegsgesellschaft erklären soll. Der ursprüngliche Mensch, wie man ihn nur noch in der „Dritten Welt“ antreffe, habe keine Probleme in sexuellen Fragen gekannt. Diese Probleme seien erst aufgetreten, als man sich in der „Wohlstandsgesellschaft der Industriestaaten“ von der Natur entfernt habe. Sigmund Freud stehe am Anfang dieser „neuen Wege“, die dann über die empirischen Arbeiten von Alfred Kinsey und die Einführung der Antibabypille schließlich zur experimentellen Studie von William Masters und Virginia Johnson führten. Letztere war bei ihrem Erscheinen (Human Sexual Response 1966, dt. 1967) von der gesamten bundesdeutschen Rechten als Höhepunkt eines schamlosen und technizistischen Menschenbildes kritisiert worden. Die von Kernmayr gewählte Formulierung der „Entseelung der Liebe“ verweist auf das in der Zeit allgegenwärtige, facettenreiche Schreckensszenario einer Hypersexualisierung. Ein Freud unterstellter Pansexualismus habe sich mit der Kommodifizierung der viralen Lebensenergie, des Eros, ja, der gesamten menschlichen Seele verbunden. Übrig bleibe nur noch eine – häufig als US-amerikanisch gedeutete – Rumpfform namens „Sex“. Dieser Prozess sei durch die szientistischen Sexualwissenschaften gefördert worden, die den Geschlechtstrieb zerlegt hätten, und für deren Verbreitung in Deutschland NPD-Blätter meist die „Remigranten“ verantwortlich machten. Kernmayr argumentiert, dass die daraus resultierende sexuelle Aufklärung, die rein auf das Biologische fokussiere, zwangsläufig zu sexueller Gewalt führen müsse. Damit knüpft er an eine Debatte an, die als zentrales Feld zeitgenössischer Aushandlungsprozesse über die Bedeutung von Moral in Bezug auf Familie, Kindheit, das Eingriffsrecht des Staates und das Verhältnis von Staat und Kirche betrachtet werden kann. Kernmayr führt weiter aus, dass es nichts gegen die schulische Vermittlung biologischer Fakten einzuwenden gebe. Mit dieser Haltung steht er im Gegensatz zur allgemeinen Ablehnung staatlicher Sexualaufklärung in Teilen des rechtschristlichen Milieus, das sich zu dieser Zeit zur sogenannten Lebensschutzbewegung formierte. Hingegen forderten völkisch-radikalnationalistische Periodika oft, dass der schulische Sexualkundeunterricht sich auf praktische, insbesondere erbbiologische Fragen konzentrieren solle, ohne ihn grundsätzlich abzulehnen.

 

Die politische Manipulation durch Sex

Für Kernmayr führt die „Sexwelle“ und die sexuelle Aufklärung zu einer inneren Leere, die durch Rauschmittel kompensiert werden müsse – eine Verbindung, die zeitgenössisch oft in der „moral panic“ um Sex, Drogen (und häufig auch Rock‘n’Roll) anzutreffen war. Ein in der Jugend weitverbreitetes Gefühl der Sinnlosigkeit habe sich die Neue Linke zunutze gemacht und planmäßig den „sexuellen Klassenkampf“ angefacht. Dadurch habe sie erfolgreich die umfassende Manipulation der akademischen, als arbeitsscheu betrachteten Jugend erreicht, die deshalb nun gegen alle Autoritäten der Gesellschaft aufbegehre. Im Gegensatz dazu sei die breite Masse aus Arbeiter- und Bauernschaft „sauber“ geblieben, verweigere sich diesen Einflüsterungen zur „sittlichen Entartung“. Dennoch stehe die Lebensart der breiten Bevölkerung unter Druck, da die Massenmedien verbreiteten, dass „sauber zu sein […] idiotisch“ sei und „Jungfräulichkeit glattweg verdächtig“.

Die positive Erwähnung der „Jungfräulichkeit“ fällt auf, da dies in radikalnationalistisch-völkischen Periodika seit Mitte der 1960er-Jahre nur noch selten geschah. Doch eine Sonderstellung in diesem Milieu nimmt Kernmayr vor allem mit der Markierung der Neuen Linken als Antreiberin und Nutznießerin des „Sittenverfalls“ ein. In der zeitgenössischen Wahrnehmung war die Verknüpfung von Sexualität und der Studierendenbewegung nur ein Randaspekt im rechten Feindbild Außerparlamentarische Opposition (erst in den 1980er-Jahren sollte sich dies bei der Herausbildung des Erinnerungsorts ‚1968‘ auf breiter Front ändern). Ab 1966 diente vielmehr die SPD in der Wahrnehmung der meisten völkisch-radikalnationalistischen Periodika als Hauptgegner. Der Liberalismus und die FDP wurden in diesen Jahren seltener für die „Sexualbewegung“ verantwortlich gemacht, während vor 1966 die „Sittenlosigkeit“ in rechten Zeitungen und Zeitschriften meist als Ausdruck der materialistisch-kapitalistischen Zeitläufte betrachtet wurde – ein Argument, das gelegentlich antisemitisch ausgedeutet wurde und auch nach 1966 relevant blieb, jedoch durch die klare Feindmarkierung in den Hintergrund trat.[9]

Die von Kernmayr beschriebene Strategie der Neuen Linken, den „sexuellen Klassenkampf“ zu entfachen, wurde vielfach auch dem Weltkommunismus zugeschrieben. Allerdings erwähnt Kernmayr dies nicht. Stattdessen wird in einer typografisch abgesetzten Coda (ob von Kernmayr selbst oder von der Deutsche Wochen-Zeitung eingefügt) die „positive“ Seite dieses Feindbilds aufgeführt: der Ostblock, repräsentiert durch einen DDR-Kulturwissenschaftler, als Antipode des „Sittenverfalls“ im Westen. Ähnliche Aussagen aus der DDR und insbesondere der Sowjetunion fanden in dieser Zeit wohlwollende Resonanz in völkisch-radikalnationalistischen Periodika und wurden auch in Zuschriften in konservativen Zeitungen und Zeitschriften häufig abgedruckt. Dies ging meist mit der Annahme einher, dass die Ostblockstaaten ihrer eigenen Bevölkerung – vorbildliche – Sittenstrenge verordnen würden, da die Sowjetunion nach der Oktoberrevolution schmerzhaft erlebt habe, wie gesellschaftsschädigend lockere Sitten seien. Das in dieser historischen Situation generierte ‚Wissen‘ würde nun wiederum vom Ostblock genutzt, um durch die Flutung westlicher Staaten mit Pornografie die dortige sexuelle Liberalisierung und somit ihren Verfall voranzutreiben. Dieses Argument war in der rechten Diskussion derart populär, dass es hier lediglich aktualisiert werden musste. Doch auch wenn sich in der bundesdeutschen Rechten um 1970 das Feindbild, wer Träger dieses „Sittenverfalls“ sei, unterschied – sei es die Neue Linke wie bei Kernmayr, die Sozialdemokratie oder (im Hintergrund) die Sowjetunion –, einig war man sich darin, dass sexuelle Libertinage Gesellschaften zerrütte, die Arbeitsmoral und Wehrbereitschaft untergrabe und somit die Grundlage für eine Bolschewisierung bereite.

 


[1] Vgl. Annette Miersch, Schulmädchen-Report. Der deutsche Sexfilm der 70er Jahre, Berlin: Bertz, 2003, S. 108.

[2] Vgl. Tilmann Walter, Begrenzung und Entgrenzung. Zur Genealogie wissenschaftlicher Debatten über Sexualität, in: Claudia Bruns/ders. (Hg.), Von Lust und Schmerz. Eine Historische Anthropologie der Sexualität, Köln u.a.: Böhlau, 2004, S. 129–174, hier S. 143.

[3] N.N., Die Sozis und der Sex, in: Deutsche Nachrichten, Nr. 14, 3.4.1970, S. 2.

[4] Vgl. Uwe Baur/Karin Gradwohl-Schlacher, Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Bd. 1: Steiermark, Wien u.a.: Böhlau, 2008, S. 164–169, hier S. 168.

[5] Vgl. Gunnar Mertz, Erich Johann Kernmayr (1906–1991). Vom Kommunisten zu einem der führenden rechtsextremen Publizisten in der Bundesrepublik, in: Gideon Botsch/Christoph Kopke/Karsten Wilke (Hg.), Rechtsextrem: Biografien nach 1945, Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2023, S. 189–209, hier S. 207.

[6] Vgl. Erich Kern, Heldenhaft: Rommel und der Sturm auf Tobruk, in: Compact, 14.10.2023, https://www.compact-online.de/heldenhaft-rommel-und-der-sturm-auf-tobruk (letzter Zugriff: 22.10.2023).

[7] Erich Kern, SPD ohne Maske. Eine politische Dokumentation, Hannover: National-Verlag, 1970, S. 10–13/70–71, die Zitate S. 5 u. 10.

[8] Vgl. Sebastian Bischoff, Nation und Perversion. Der „Anti-Porno-Anwalt“ Manfred Roeder und sein Übergang in die völkisch-radikalnationalistische Rechte, 1969–1975, in: Geschichte und Gesellschaft 48 (2022), H. 4, S. 584–618, hier S. 604. Außerdem sind Proteste gegen eine Hamburger Operettenaufführung im März 1971 aktenkundig. Im Gründungsmanifest findet das Thema ebenfalls Erwähnung, vgl. Manifest des Deutschen Widerstands, in: Widerstand. Der Schwur von Würzburg, Nürnberg: National-Verlag, 1970, S. 29.

[9] Hierzu ausführlich Sebastian Bischoff, Wa(h)re Sexualität. Antikapitalismus von rechts in den bundesrepublikanischen Pornografie-Debatten um 1970, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 70 (2022), H. 11, S. 928–945.

Digital Object Identifier
2964
Auswahlbibliografie
  • Uwe Baur/Karin Gradwohl-Schlacher, Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Bd. 1: Steiermark, Wien u.a: Böhlau, 2008, S. 164–169.

  • Sebastian Bischoff, Nation und Perversion. Der „Anti-Porno-Anwalt“ Manfred Roeder und sein Übergang in die völkisch-radikalnationalistische Rechte, 1969–1975, in: Geschichte und Gesellschaft 48 (2022), H. 4, S. 584–618.

  • Sebastian Bischoff, Wa(h)re Sexualität. Antikapitalismus von rechts in den bundesrepublikanischen Pornografie-Debatten um 1970, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 70 (2022), H. 11, S. 928–945.

  • Sebastian Bischoff, „Die Stellung zum Sex wird immer mehr zu einer klaren politischen Trennungslinie“. Der Kampf der bundesdeutschen Rechten gegen die „Pornowelle“ um 1969, in: Archiv für Sozialgeschichte 63 (2023), S. 193–221.

  • Gunnar Mertz, Erich Johann Kernmayr (1906–1991). Vom Kommunisten zu einem der führenden rechtsextremen Publizisten in der Bundesrepublik, in: Gideon Botsch/Christoph Kopke/Karsten Wilke (Hg.), Rechtsextrem: Biografien nach 1945, Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2023, S. 189–209, https://doi.org/10.1515/9783111010991-010 (open acces).

Erscheinungsdatum

Chronologie

Zitationsempfehlung

Sebastian Bischoff, Vom „sexuellen Klassenkampf“. Erich Johann Kernmayr und die „sexuelle Revolution“, in: Die radikale Rechte in Deutschland, 1945–2000. Eine kommentierte Online-Quellensammlung, 28.11.2025, https://radikale-rechte.de/comment/002-bischoff-zu-kern-sex, https://doi.org/10.14765/zzf.dok-2964.

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